samo.fa-Club – Treffen für Aktive aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit

Das Projekt samo.fa in Dresden

Samo.fa ist ein von NEMO (Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen) initiiertes und getragenes Projekt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge reicht die Mittel aus. In Dresden ist der Afropa e.V. - Verein für afrikanisch-europäische Verständigung der Partner vor Ort. Samo.fa hat das Ziel, die Aktiven aus den Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit zu stärken. Dazu sollen Erfahrungen, Fähigkeiten und Engagement von Menschen mit eigener Migrationsgeschichte in die lokalen Netzwerke der Arbeit mit Geflüchteten eingebracht werden. Weiterhin soll die Förderung einer engen Zusammenarbeit der Aktiven mit Migrationsgeschichte dazu beitragen, deren Einsatz wirksamer zu machen (Beratung, Qualifizierung, Erfahrungsaustausch).

Was soll passieren?

Es wird eine Reihe monatlicher Veranstaltungen unter dem Titel samo.fa-Club – Treffen für Aktive aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit angeboten, die im Dezember vorläufig endet.

Es sind monatliche Treffen geplant, die Möglichkeiten des Austauschs und der Beratung untereinander und der Information und der Beratung durch eingeladenen Experten bieten. Der Rahmen soll unter anderem durch gemeinsames Essen eine gute Atmosphäre zum gegenseitigen Kennenlernen schaffen. Wir werden auch Vertreter der Ausländerbeauftragten und des Ehrenamtskoordinators und andere Vertreter der Stadtverwaltung als Experten zu den Diskussionen einladen.

Es soll eine größere Veranstaltung an einem schönen Veranstaltungsort geben zu der eine ganze Reihe von Experten eingeladen wird, die für Referate und Diskussion bereitstehen. Am Abend wird es ein Dankeschönfest geben. Angedacht ist auch eine Fahrt über zwei Tage gemeinsam mit Aktiven aus Halle, Leipzig und Hoyerswerda um sich auch über die Stadtgrenzen hinaus kennenzulernen.

An wen richtet sich das?

Das Angebot richtet sich an Ehrenamtliche, Aktive und Interessierte aus den Migrantenorganisationen selber. Ebenso sind Aktive aus Willkommensbündnissen, Initiativen und Vereinen eingeladen. Mitglieder der neu entstehenden Flüchtlingsselbstorganisationen sollen als Experten in eigener Sache beteiligt werden. Diese Selbstorganisationsprozesse der Flüchtlinge wollen wir damit unterstützen und Bedürfnisse und Sichtweisen der Flüchtlinge aus erster Hand erfahren.

Welche Partner braucht es und was wird von ihnen erwartet? 

Afropa e.V. wird gemeinsam mit Migrantenorganisationen mit großer Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen zu der Veranstaltungsreihe einladen. Dies sind der Ausländerrat Dresden e.V., der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. und der Verein zur sozialen Integration von Ausländern und Aussiedlern. Die Organisation der Veranstaltungen übernimmt das Projekt samo.fa. Das große Expertenwissen und die Erfahrung im Arbeitsbereich der Flüchtlingshilfe der Partner sollen durch das Heranziehen von Referenten aus den Reihen ihrer Mitarbeiter einfließen.

Wie ist das mit den Kosten?

Das Projekt ist durch finanziert und es stehen in ausreichender Höhe Mittel für Honorare und Veranstaltungskosten wie Werbung, Mieten, Catering zur Verfügung. Ebenfalls ist es möglich, ehrenamtlichen Mitwirkenden am Projekt samo.fa eine Aufwandspauschale auszuzahlen.

Was kann Samo.fa den Aktiven und Partnern anbieten?

Es besteht die Möglichkeit Aktivitäten, wie zum Beispiel Exkursionen in die Umgebung, gemeinsames Kochen oder anderes mit aktiven Ehrenamtlichen aus den Migrantenorganisation und Flüchtlingen zu finanzieren. Dafür steht ein Budget zur Verfügung und die Ehrenamtlichen können in diesem Rahmen auch Aufwandspauschalen bekommen. Aktive und Initiativen können ab September den offenen samo.fa-Arbeitsraum mit grundlegender Infrastruktur und einem Raum für Meetings auf der Königsbrücker Straße 23, Hinterhaus, Zugang über Stetzscher Straße nutzen.

Über die monatlichen Treffen hinaus können weitere Weiterbildungsbedürfnisse durch die Finanzierung von Experten gedeckt werden. Zu diesem Zweck soll nach und nach auch ein Expertennetzwerk entstehen in das auch die Kompetenzen der Mitarbeiter der Partner einfließen können.

Ansprechpartner in Dresden:

Andreas Hempel/Magnus Hecht

Kontakt: Mobil: 0170/4788273

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Postadresse: Afropa e.V., Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden

Besucheradresse: Königsbrücker Straße 23 Hinterhaus, Zugang über Stetzscher Straße (bitte telefonisch Termin vereinbaren)