Unser Verein stellt sich vor

Im Jahr 2003 haben einige in Dresden lebende Afrikaner und Deutsche die Initiative ergriffen, unseren Verein zur Förderung der afrikanisch-europäischen Verständigung zu gründen. Mittlerweile sind wir über 50 Mitglieder aus zehn Nationen. Unser Ziel ist es, Interesse an der Geschichte, der Kultur und den gesellschaftlichen Probleme beider Kontinente zu wecken, um einander besser verstehen zu können.

Es ist uns wichtig, durch Begegnung, Bildung und Information zur Toleranz zwischen den verschiedenen Kulturen beizutragen.

Wir wollen unsere Ziele durch folgende Aktivitäten erreichen:

  • Begegnungen, wie z. B. Familientreffs mit Kindern, Film-, Lese- und Diskussionsabende
  • Kulturveranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Aktionen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Drei Projekte stehen im Jahr 2017 im Mittelpunkt der Arbeit von Afropa e.V.:

P@chwork

Menschen brauchen Räume, in denen sie sich entfalten können. Mit dem P@chwork in der Dresdener Neustadt haben wir einen Ort geschaffen, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft selbst Aktivitäten gestalten können. Jeder soll die Möglichkeit haben, eigene Ideen umzusetzen und andere an seinen Fähigkeiten und Erfahrungen teilhaben zu lassen. Fachkräfte moderieren die Veranstaltungen, die auf dem Prinzip der Selbstbestimmung beruhen. Dazu gehören Treffen für Familien, gemeinsames Musizieren und Kochen. In Diskussionsrunden und Workshops wird Wissen über das Leben in den unterschiedlichen Gesellschaften vermittelt, die sich hier treffen.

Flüchtlingssozialarbeit

Seit Juni 2017 sind wir für die Flüchtlingsarbeit für die Dresdner Stadtteile Pieschen, Klotzsche, Loschwitz, Pillnitz und Trachau zuständig. Wir unterstützen Geflüchtete darin, in ihrem neuen Alltag zurechtzukommen. Unsere BetreuerInnen begleiten sie zu Behörden und Ärzten, helfen bei der Wohnungssuche, der Bewältigung der bürokratischen Anforderungen und greifen schützend ein, wenn sie in ihren Rechten eingeschränkt werden. Die BetreuerInnen suchen den Kontakt mit Geflüchteten in den Unterkünften, bieten eine offene Sprechstunde im Ortsamt Neustadt an und vergeben Termine für die individuelle Beratung.

Samo.fa

Deutschlandweit fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Erfahrungsaustausch lokaler Initiativen. In Dresden wird das Samo.fa genannte Vorhaben seit 2016 von Afropa e.V. koordiniert. Insbesondere Menschen, die selbst Migrationserfahrungen haben, sollen stärker in die Flüchtlingsarbeit eingebunden werden. Um die Selbstorganisation und die Vernetzung der Initiativen in Dresden zu fördern werden Treffen, Seminare und Exkursionen veranstaltet - gemeinsam mit Partnern wie dem Ausländerrat Dresden e.V., dem Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., und dem Verein zur sozialen Integration von Ausländern und Aussiedlern.

Die zahlreichen Projekte der letzten Jahre verbanden Alltagsbedürfnisse und Bildungsanliegen. Interkulturelle Kindertreffs und soziokulturelle Kinderworkshops kamen besonders den Wünschen von in Dresden lebenden afrikanischen und übernationalen Familien entgegen. Veranstaltungsprojekte wie das “Interkulturelle Sofa”, “Afrika heute” und “Fliegender Teppich”  boten Migranten die Möglichkeit ihre eigenen Sichtweisen in integrations- und entwicklungspolitische Diskurse einzubringen.

 

Über Interessierte, Freunde und Mitstreiter freuen wir uns! Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und laden Sie ein, sich auf unserer Seite umzuschauen.

 Hier können Sie unsere Satzung herunterladen.


 

Herzlichen Dank an Förderer, Spender, Sponsoren und Unterstützer:

  • Landeshauptstadt Dresden

    • Amt für Kultur und Denkmalschutz

    • LHP (Lokales Handlungsprogramm für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus)

    • Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten Dresden

  • Stiftung Nord-Süd-Brücken

  • WIR-AG; Katja Kipping (Die Linke MdB)

  • Scheune e.V.

  • Andreas Hempel & Familie

  • Ausländerrat Dresden e.V. 

  • ENS e.V.

  •  

    Verein für Soziale Integration Dresden

  •  

     

     u.a.

Vielen Dank an alle, die unseren Verein mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und noch stehen.