Misere Europa – ein interkulturelles Theaterprojekt

Am Rande der Alten Welt gestrandet, verfolgt von Traumata und körperlich geschunden, ohne Besitz und trotzdem voller Hoffnung: Asylsuchende voller Glauben an ein friedliches Leben, an Humanität und soziale Gerechtigkeit.
Erfüllen sich ihre Träume oder werden sie zum Alptraum? Drohen Haft und Abschiebung oder Teilhabe und Integration?

Die Dresdner Künstlerin Andrea Rump erarbeitete die Inszenierung zum Thema Flucht und Asyl mit dem ensemble enfant terrible, bestehend aus Migranten, deutschen Amateuren und Profi-Schauspielern in Zusammenarbeit mit dem Afropa e.V.

„...Es ist herzlos, dieses Europa. Und die Stärke des Stückes liegt darin, dies zu betonen, in dem jene Schicksale ein Gesicht bekommen, die das oft pragmatisch behandelte „Thema“ Asyl verbindet. So entstehen in den 75 Theaterminuten viele intensive, fast intime und bedrückende Szenen, deren humanistische Botschaft klar auf der Hand liegt..."

DNN, 26.10.2015